Tag 1: Gottes Zusagen zu Beginn

So weit, so gut. Jetzt, wo es auch online losgeht, ist es irgendwie noch einmal offizieller, dass ich diese 100-Tage-Reise antrete. Aber ich bin schon so gespannt, was Du, Herr, so alles machst!

Geistliches Futter zum Nachdenken

Josua ist sooo ein tolles Buch! Genau richtig für meine Situation.

Die Ausgangslage: Dem Volk Israel wurde das Land verheißen. Die Knechtschaft in Ägypten haben sie hinter sich gelassen – zumindest physisch wurden sie von der Sklaverei der Ägypter befreit. Und nur weil sie keine Sklaven mehr sind, können sie das ihnen versprochene und zugesagte, ja, eigentlich schon geschenkte Land einnehmen. Geistlich übertragen heißt das, dass ohne Befreiung aus der Sklaverei der Sünde, unter der ja jeder Mensch von Geburt an steht, es auch nicht möglich ist, die geistlichen Schätze in Anspruch zu nehmen, die man durch den Glauben an Jesus Christus bekommt.

Nun, diesen Schritt aus der Sklaverei der Sünde durfte ich ja bereits machen. Danke, guter Vater!

Da steht also Josua mit tausenden von Leuten am Jordan und soll das Land in Besitz nehmen. Und Du, Herr, bist so ermutigend:

Jeden Ort, auf den eure Fußsohlen treten, habe ich euch gegeben, wie ich es Mose verheißen habe. […] Wie ich mit Mose gewesen bin, so will ich auch mit dir sein; ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen. Sei stark und mutig! Denn du sollst diesem Volk das Land als Erbe austeilen, von dem ich ihren Vätern geschworen habe, dass ich es ihnen gebe.

Josua 1, 3.5

Genau deshalb kann auch ich mutig und gestärkt losziehen und den Kampf gegen mein unbeherrschtes Essverhalten angehen, weil nämlich der mächtige, große, starke, liebende Gott mir zusagt, dass er mir die Freiheit geben will. Und dass er mich nie verlassen wird und auch, wenn ich nicht gleich alle Kämpfe gewinnen werde, wird er mich nicht aufgeben! Denn Du sagst es ja nicht nur Josua, sondern auch deinen Kindern, die an Jesus glauben:

Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zum Wandel in Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Tugend, durch welche er uns die überaus großen und kostbaren Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr dem Verderben entflohen seid, das durch die Begierde in der Welt herrscht.

2. Petrus 1, 3-4

Das Land bei Josua steht für mich also für das geistliche Erbe. Ich merke schon, ich weiß noch gar nicht richtig, was alles dazu gehört. Aber eine Verheißung ist: Wenn euch nun der Sohn frei machen wird, so seid ihr wirklich frei! – Johannes 8, 36. Von daher glaube ich Dir, Herr, dass die Freiheit gegeben ist – ich muss nur noch darin leben. Und wie, sagst Du gleich auch noch:

Sei du nur stark und sehr mutig, und achte darauf, dass du nach dem ganzen Gesetz handelst, das dir mein Knecht Mose befohlen hat. Weiche nicht davon ab, weder zur Rechten noch zu Linken, damit du weise handelst überall, wo du hingehst! Lass dieses Buch des Gesetzes nicht von deinem Mund weichen, sondern forsche darin Tag und Nacht, damit du darauf achtest, alles zu befolgen, was darin geschrieben steht; denn dann wirst du Gelingen haben auf deinen Wegen, und dann wirst du weise handeln.

Josua 1, 7-8

Diese beiden Verse will ich auswendig lernen! Ich habe schon in den letzten Tagen gemerkt, dass es ultra segensreich ist Verse auswendig zu lernen. Du gebrauchst das so, zu mir zu reden und mich auf Dich fokussieren.

Ganz praktisch bedeutet das jetzt für die Umsetzung: Ich will auf dem Weg zur Arbeit und auf dem Nachhauseweg Bibelverse auswendig lernen. Jeden Morgen werde ich Dein Wort studieren und so werde ich Gelingen haben. Das ist das, was Du sagst. Und weil Du es am besten weißt, vertraue ich Dir!

Gewohnheitssache

In Bezug auf Essen lief es ganz gut soweit. Drei Mahlzeiten, die auch gesund waren. Ich hab sogar gekocht und das macht wirklich einen Unterschied. Man hetzt nicht so und isst nicht im Vorübergehen. Abends war es auch minimal zu viel und ich hätte noch langsamer essen sollen. Aber das kann man ja noch lernen. Gern hätte ich noch Sport gemacht, aber dann hat die Zeit doch nicht gereicht. Ich denke, das muss ich fester einplanen, denn es gibt immer irgendetwas zu tun.

Hausaufgabe diese Woche: Josua 1, 7-8 auswendig lernen und langsamer essen.

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